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Adjunkt an der Fakultät für Staats* und Rechtswissenschaften der Universität Pécs Im Gefolge der Lehren Savignys verbreitete sich, teils über seine Absichten hinaus, die Auffassung, das formlose Übereignungsgeschäft des römischen Rechts, die traditio sei dem Wesen nach abstrakt gewesen, da ihre übereignende Wirkung an keine andere Bedingung geknüpft war, als an den vorhandenen Übereignungswillen (animus transferendi et adquirendi dominii) beider Parteien und dass die in den Quellen erwähnte iusta causa traditionis nur die Aufgabe hatte, als Indicium für das Vorhandensein jenes Willens zu dienen. Gegenüber dieser Auffassung gelangt der Verfasser auf Grund seiner Quellen- studien zu dem Standpunkt, dass die Jurisprudenten im römischen Recht die Gültigkeit der Übereignung wohl an das tatsächliche Bestehen einer sog. iusta causa traditionis knüpften, darunter aber in den einzelnen Phasen der römischen Rechtsentwicklung Verschiedenes verstanden. In der Epoche der Naturalwirtschaft übertrug die Tradition das Eigentumsrecht nur insofern, als sie auf ein gültiges Rechtsgeschäft mit anerkannt übereignender Wirkung gegründet war. Das Recht der warenproduzierenden, sklavenhältenden römischen Gesellschaft gab diese starre Auffassung der iusta causa auf und anerkannte den Übernehmer der Ware auch dann als Eigentümer, wenn das zu Grunde liegende Rechtsgeschäft wegen irgendeines Fehlers ungültig war, vorausgesetzt, dass ein consensus zwischen den Parteien …
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